Oh nein, ich glaube, ich kann nicht mehr
ohne ein Zeichen von dir ist mein Leben grau und leer.
Als du noch hier warst, war ich mir sicher, ich bin nicht mehr in dich verliebt,
aber das war falsch wie der 1. und der 2. Golfkrieg.
Ich wollte dir schreiben, ich hab kein Papier gefunden.
Ich wollte dich anrufen, aber es war falsch verbunden.
Heute morgen war ich sogar schon in Schönefeld.
Aber Vierhundert Euro one-way sind zuviel Geld.
Sieben, acht, neun, zehn Jahre für nichts.
Du bist so weit weg und ich bewege mich nicht.
Rio de Janeiro ist kein Ort für mich.
Aber glaube mir, vertraue mir, denk nicht ich denk nicht an dich.
Wir waren zusammen wie die Blätter an einem Baum.
Ich bin hängen geblieben, du mit dem Wind abgehauen.
Als ich mit dir war, habe ich mir Türen und Wege offen gehalten.
Dahinter lag nur ein Parkplatz und da warte ich bis ich alt bin.
Da bist so weit weg in einer anderen Welt.
Du bist nicht mehr dieselbe, aber endlich du selbst.
Rio de Janeiro ist kein Ort für mich.
Aber glaube mir, vertraue mir, denk nicht ich denk nicht an dich.
Ich wollte dir schreiben, ich hab kein Papier gefunden.
Ich wollte dich anrufen, es war falsch verbunden.
Heute morgen bin ich sogar schon nach Tegel gefahren.
Es gab eine Bombendrohung dort und ausser mir war niemand da.
(Ich bin so allein, so allein)
Tele. Rio de Janeiro. In: ____. Wir brauchen nichts. Universal Music, 2007.
